Ökotop Heerdt e.V.
Am Ökotop 70
40549 Düsseldorf
Tel.: 0211-501312
Fax: 0211-5621313
Email: info@oekotop.de

Büro-Öffnungszeiten:
Montags: 15 bis 17 Uhr
Dienstags: 15 bis 17 Uhr
Mittwochs: 10 bis 12 Uhr
Donnerstags: 10 bis 12 Uhr

Planung und Ausführung

Als 1982, im Entwurf zum neuen Flächennutzungsplan, eine 16 ha große Brachfläche im Stadtteil zur Umwandlung in ein Gewerbegebiet ausgewählt wurde, solidarisierte sich die Gruppe mit den Bürgervereinen des Stadtteils. Da die bestehende Situation im Stadtteil von den Menschen sehr kritisch gesehen wurde (ca. 75% Gewerbe und nur 10% Grünflächen), entwickelte die Gruppe eine Alternative zum geplanten Gewerbegebiet. Die Bürger, überwiegend Mitglieder der „Spielplatzgruppe“, entwarfen das Projekt ÖKOTOP HEERDT als Modell und versuchten damit, alle am Entscheidungsprozess Beteiligten zu überzeugen. Hilfe holten sich die Bürger bei Professoren und Studenten einzelner Hochschulen, die mit in die Planung einbezogen wurden.
Das Vorhaben wurde1986 im Museum für Volk und Wirtschaft in Düsseldorf vorgestellt. Die Ausstellung mit dem Titel: „Stadt und Ökologie, Gegensätze? - Am Beispiel des ÖKOTOP HEERDT.“ fand großes öffentliches Interesse. Es entstanden ein Konzept, Gesamt,- Detailpläne und Modelle der Gesamtanlage und der Siedlung.
1986 wandelte sich die Gruppe von einer Bürgerinitiative in einen eingetragenen gemeinnützigen Verein um, um als Partner der Stadt und des Landes, sowie gegenüber Sponsoren, verlässlich auftreten zu können. Der Verein Ökotop Heerdt e.V. hat derzeit 150 Mitglieder, von denen ca. 70 aktiv an der Arbeit teilnehmen. Die ursprüngliche Zielsetzung des Vereins ÖKOTOP HEERDT war die Planung und Realisierung des Projekts. Hierbei hat der Verein finanziell und ideell Unterstützung vom Land NRW, der Stadt Düsseldorf und verschiedener Stiftungen erhalten.
Die Unterstützung der Bewohner des Stadtteils wurde erreicht durch die Möglichkeit ständiger Mitarbeit (Vorträge, Diskussionen, Arbeitskreise, Workshops, Seminare) und Information (Pressearbeit, Infostände, Transparente, Flugblätter). Eine große Unterschriftenaktion dokumentierte die Zustimmung der Bevölkerung. Durch eine intensive Überzeugungsarbeit bei allen Fraktionen der politischen Parteien wurde eine gemeinsame Zustimmung zu unserm Projekt in der Bezirksvertretung und im Rat der Stadt Düsseldorf erzielt.