Bereiche und Projekte

Bereich - Öffentliche Grünanlage

Die Bereiche der ausgemagerten Wiesen mit Hochstaudenfluren, Streuobstflächen, Wallhecken und der Heerdter Busch enthalten zahlreiche Biotopentwick-lungszellen. Die Besucher sollen die öffentliche Grünanlage naturverträglich nutzen.

Bereich - Biogärten

Die in den "Rundlingen" angelegten Gärten bieten die Möglichkeit zur Selbstversorgung und Freiheitgestaltung. Die Gärten werden durch die Pächter naturnah bewirtschaftet.

Bereich - Selbstorganisierte Altenarbeit

Der Verein Ökotop Heerdt bietet seit Juli 2003 älteren Menschen an, in „selbstorganisierter“ Form im Ökotop bestehende Projekte zu ergänzen, weiter zu entwickeln oder auch neue Ideen zu entwerfen.

PROJEKT - Gemeinschaftsgarten

In diesem Nutzgarten wird in Gemeinschaftsarbeit der Pächter nach ökologischen Prinzipien gegärtnert. Durch den Anbau in Mischkultur wird die Vielfalt regionaler Gemüsearten gefördert und ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln umgesetzt. Das Betreten des Gartens ist nur durch Erlaubnis der Pächter gestattet. Wir bitten um Rücksichtsnahme.

Bereich - NATUR-ERLEBNISBEREICH

Hier etsteht auf kleinem Raum ein Natur-Erlebnisbereich. Im Zusammenspiel von menschlichen Vorgaben und einfühlsam begleiteter Natur soll sich mit der Zeit ein reiches Erfahrungsfeld der Sinne entwickeln. Den Ausgang bilden kleinzellige und vielseitige Strukturen, die offen bleiben sollen für immer neue fantasievolle Veränderungen.

Betreten ist ausdrücklich erwünscht!

Bereich - Imkerei

Bienen gehören zu den ältesten Haustierarten. Sie bilden je nach Jahreszeit Staaten zwischen 10.000 und 80.000 Tieren. Das Volk besteht zum größten Teil aus Arbeiterinnnen, einer Königin (einziges fruchtbares Weibchen) und wenigen Drohnen (Männchen). Bienen geben uns Honig, Pollen, Wachs, Kittharz, Gelee Royal und Bienengift (als Heilmittel). Wichtig sind Bienen auch als Bestäuber unserer Blütenpflanzen, Beerensträucher und Obstbäume.

PROJEKT - Ess- und trinkbares Ökotop

2019 hat eine Arbeitsgruppe des Ökotops damit begonnen, diesen Bereich neu zu gestalten. Innerhalb der Kreisfläche haben wir ein Rankgerüst für Hopfen errichtet, auf einem Viertel der Fläche bauen wir Gerste an, und im Herbst soll das erste Bier gebraut werden. In der Mitte haben wir Wein gepflanzt und die restliche Fläche ist Gründüngung und insektenfreundlichen Blütenpflanzen vorbehalten. Gleichzeitig experimentieren wir hier damit, wie wir mit der immer mehr zur neuen Normalität werdenden Frühjahrstrockenheit umgehen können, indem wir beispielsweise den Heckenschnitt als Mulch verwenden. Ausserhalb der Kreisfläche zum Weg hin haben wir verschiedene Beerensträucher und der vorbeispazierenden Bevölkerung zum Probieren anbieten.

Bereich - Lehr- und Versuchsgarten

Dieser gemeinsam genutzte Garten dient Vermehrung und Anzucht von Pflanzen, dem Erforschen ökologischer Zusammenhänge, der Demonstration von Einrichtungen zum Naturschutz.

Besondere Einrichtungen:
- Erdgewächshaus
- Regenwassersammelanlage
- Spezial Biotope
- Bauergarten
- Staudenbeete
- Trockenmauern und -terassen
- Wallhecke
- Sitzplatz und Arbeitsbereich

Projekt - Lehrpfad

Durch den ökopädagogischen Lehrpfad soll die Entwicklung des Grünbereiches am Beispiel von vielen Biotopen, Anlagen und Einrichtungen veranschaulicht werden. Die Besucher können sich anhand von Schautafeln durch Kurztexte informieren. Regelmäßig finden einmal im Monat nach Absprache spezielle Führungen statt.

PROJEKT - Ökologische Siedlung

Das entstandene Wohngebiet am nordöstlichen Rand des Geländes bildet mit der bereits vorhandenen Bebauung jenseits der Krefelder Straße eine funktionelle Einheit.Geplant sind 150 bis 200 Wohneinheiten, von denen bereits 161 Einheiten entstanden sind. 30 Wohnungen sind altengerecht. Nach Nordosten entlang der Krefelder Straße ist die Bebauung relativ geschlossen, nach Südwesten wird sie niedriger und aufgelockerter, um wenig zu beschatten und um sich mit dem Grüngelände zu verzahnen. Die Bebauungsdichte ist relativ hoch. Die Siedlung wird von Vegetation und Rigolen durchzogen. In den Rigolen versickert das Oberflächenwasser. Ein kleiner Dorfplatz ist mit Obstbäumen umsäumt. Möglichst viele Fassaden sind begrünt. An den Hauswänden sind Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht. Die Autos bleiben außerhalb der Siedlung. Hierfür sind begrünte Parkflächen an der Straße entstanden. Anlage der Siedlung, Baumaterialien, Bauweise und Nutzung orientieren sich an biologischen und ökologischen Gesichtspunkten. Beim Wasserverbrauch stehen Einsparmethoden an erster Stelle, z.B. Regenwassernutzung für die Waschmaschine und zur Gartenbewässerung. Der Energieverbrauch wird durch Lage und Bauweise der Gebäude weitgehend reduziert.